"RUCKE DI GU, BLUT IST IM SCHUH"
Die Skulptur problematisiert, vom Märchen der Gebrüder Grimm
ASCHENPUTTEL ausgehend, die eingeschränkten Aufstiegschancen von
Frauen im Berufsleben. Ein hochhackiger Damenschuh ist teilweise
Treppe. In diese Treppe ist ein Glas einbezogen, das einen weiteren
Aufstieg nicht zulässt: die vielbeschworene Wand, mit der sich
weibliche Karrieren rumzuschlagen haben. Im Märchen wird der Fuß
gekürzt, um in den kleineren Schuh zu passen. Hier wird die
knospenhafte Spitze des Schuhs amputiert, um sich auf den
beschwerlichen Weg der Emanzipation zu machen. Ich bezweifle ja diesen
eher dem Mann zugehörigen Begriff und bevorzuge Feminismus als
geschlechtsrelevant.
Gruppe 1
1982 titelte der Mannheimer Morgen, „Die Schwerkraft irdischer Verhältnisse“ zu einer Ausstellung in der ich meine Sachen erstmals als „melancholische Materialien zum menschlichen Streben“ bezeichnete und den Begriff „Federballistik“ für meinen Ansatz verwandte.
Gruppe 2
2023 segelte ich in der Städtischen Galerie Fellbach erneut, diesmal mit großem Erfolg unter dieser stimmigen Flagge, und würde gern so weiter machen. An dem hier gezeigten 5 teiligem Objekt „Speicher“ und der inzwischen eine gewisse Bekanntheit erlangten „Elefantentränke“ zeigt sich die Gleichzeitigkeit meines unterschiedlichen Vorgehens. Ich sehe, dass Eine eben einfach genauer durch das Andere, Gegenprobe ist mir Prinzip.
Gruppe 3
"Speicher", edel und limitiert
Gruppe 4
Tampons im Schneckenhaus wurde als ungeduldiger Kommentar zum langsamen wachsenden Feminismus seit den 1985 in diversen Variationen von mir verwand.
Gruppe 5
1973. Das Fell eines im Straßenverkehr umgekommenen Igels, spielt hier die Rolle des Schlagschattens, in für mich typische Vieldeutigkeit um Liebe, Ihr mögliches Glück, ihr möglicher Schmerz, ihre mögliche Trauer, ihr ganzes Überhaupt.
Gruppe 6
Die Sache mit dem Hut
Gruppe 7
Das Ende der Ewigkeit. "Fingerzeig". Feminismus ist mir ein Anliegen.
Gruppe 8
Von 1990 stammt dies Objekt zum Begriff „Federballistik“ Der Federball spielt auch in meinen Spießerengelzeichnungen als „Himmelsdackel“ eine tragende Rolle.
Gruppe 9
„Auf neue Tafeln schreibt der Neuer Stand“ 2024, dichtete selbstbewusst der Herrenmensch Stefan George. Ich reklamier das hier lieber für einen ganzheitlich verstandenen Feminismus.
Gruppe 10
Die Wegwerfgesellschaft Macht Wegwerfmenschen, bloß eine traurige Wahrheit.
Gruppe 11
„Das Leben geht weiter“ 2024. Natürlich, fragt sich halt bloß, wie? Als gegenläufige Symbole für Leben konterkarieren hier Christbaumständer und Eierbecher hier einander.
Gruppe 12
Plastisches System "Sphinx" kann verändert werden. "Davidskranz" oder "erlittenes Unrecht berechtigt nicht, Unrecht zu Tun".
Gruppe 13
„Entlobung“ von 1980 baute bei mir Ästhetische Zwänge ab. Zu der Zeit entstand auch mein Axiom “Ästhetik ist falsche Anwendung richtigen Prinzipen“. Bei der „Entlobung“ ist dem Körper auf dem kahlen Bettrost eklig kühl im Schritt und dem Geist verloren am leergeräumten Schlüsselring.
Gruppe 14
90er Jahre „So oder So – im Rahmen bleiben“. Ist nun mal so. Einer meiner Stempel meint dazu trocken „Freiheit ist ausweglos“
Gruppe 15
Bei der “schwangeren Engelssäule“ von 1984 sind die himmlischen (Flügel) und der irdische Babybauch gleichgesetzt. Die verwendeten Flügel sind nicht starr, sondern wie die der Insekten entfaltbar, hier noch leicht gefaltet im Entfalten begriffen. Das Stück auf Bestellung einzeln gefertigt und anschließend limitiert.
Gruppe 16
Der Diaprojektor „Bildhaft“ war auch bei der von Bazon Brock eröffneten Schau in der Galerie Franz Swetec, Düsseldorf dabei. Ihr programmatischer Titel: TAT/SACHE/BILD/HAFT.
Gruppe 17
1995. “Plastische Systeme“ sind anderes, widersetzten sich jeder Form von Verehrung. Sie deshalb, wie oft geschehen, demokratisch zu nennen halte ich für überzogen.
Gruppe 18
„Elektroschnuller“ habe ich mit meiner Aktionsgruppe in den 1990er Jahren in größerer Zahl gefertigt und bei diversen Ausstellungseröffnungen verblüfften Ausstellungsbesuchern unaufgefordert um den Hals gehängt. Kurzzeitig wurden die Dinger dann so was wie Kult.
Gruppe 19
„Wo gehobelt wird fallen Späne“ 1977. Die sind hier der bröckelnde Fels, von dem die Gams flüchtete. Klimawandelbezug im Heimatfilmstil.
Gruppe 20
Die 3 teilige Plastik „Orthodoxes Mädchen“ besteht aus 3 Teilen und hat 3 Ansichten. Das namensgebende orthodoxe Mädchen, den Lehrer, dass feuernde Kanönchen und den Schüler. Wie bei meiner ganzen bronzenen Werkgruppe wurde auch hier einzeln und auf Bestellung gefertigt und abschließend limitiert.
Gruppe 21
„Lupenrein“ verwendet übrig gebliebenes Aktionsmaterial aus den 80ern. Meine Gruppe und ich brachten derartige Klarstellungen zu diversen Anlässen in den öffentlichen Raum ein, mein Engagement für ihn beschränkt sich also nicht nur auf Bildende Kunst. Untertitel des erst 2021 entstandenen Objekts: “Erlittenes Unrecht berechtigt nicht selbst Unrecht zu tun!“
Gruppe 22
„Rundumbilder“ ab 1967, weder unten noch oben, auch kein rechts oder links, Ausgeglichenheit, Harmonie pur. Nach einigen Jahren war ich erst mal mit diesem erfolgreichen Ansatz durch und musste anders. Die Gegenreaktion war dann das glatte Gegenteil, Expression. Die „Plastischen Systeme“. Ich plante eigentlich Rundumbilder später, sagen wir altersweise geworden wieder aufzunehmen, mein Leben mit ihnen abzuschließen. Na ja?!
Gruppe 23
„Die Wüst Lebt“ 1978. Tatsächlich Sand aus 4 Wüsten den sich meine Weltreisende 1. Frau Nicole je ein kleines Beutelchen von ihren Wüsten zur Erinnerung mitnahm und Daheim in kleinen Schälchen sorgsam bewahrte – bis sie von ihrer ordnungsliebenden Raumpflegerin zusammenschüttet wurden.
Gruppe 24
„Kleinfamilie“ 1990, das Gefäß besteht aus 3 Teilen und meint Vater Mutter und Kind, also eine übliche Kleinfamilie. Beim Hantieren mit dem Stück erschließt sich das tägliche Mühen um Harmonie und Stabilität. Limitierung ist nicht ausgeschöpft.
Gruppe 25
„Konkret“ 2000, sieht sich als konkrete Kunst mit Widerhaken.
Gruppe 26
„Reichskristallnacht“ (Reichspogromnacht) ab 1985. Diese Bodeninstallation wird bei Ausstellungen links und rechts des Bettes zusätzlich zu den Schuhen aus der Zeit mit Tag und Wochenzeitungen aktualisiert. Hier legt sich Ästhetik Professor Bazon Brock in der Galerie Franz Swetec Düsseldorf mächtig ins Zeug. Zeitzeugen macht das Objekt sowieso unmittelbar, betroffen, Nachgeborene benötigen aber etwas Erklärung.
Gruppe 27
„Staffellauf“ 1976 (Kleinplastiksammlung Fellbach). Das durch sperrigen Sockel am Laufen wie durch dessen Gewicht am Fliegen gehinderte Weiß übergibt an ein behutsam durchstartendes Schwarz.
Gruppe 28
„Vom nicht weinen“. Mach ich ab 1978 sporadisch immer mal wieder, wenn mir eine Gasmaske über den Weg läuft.
Gruppe 29
„So läufts rund“ 1998. Sehr melancholische Sicht der Dinge.
Gruppe 30
Blick in die Ausstellung „melancholische Materialien zum menschlichen Streben“ 2023 Fellbach, Städtische Galerie, an die ich gerne anschließen möchte.
Gruppe 31
„Such mich“ 2020, Stempel ab 1990. Das Bildkästchen versammelt alle meine Stempeltexte. Gestempelt habe ich wen‘s mir drum war an und in allen nur möglichen und unmöglichen Orten, auf Reisen gern auf Autobahnklos zwischen die dortigen Angebote und Schweinereien.
Gruppe 32
„Standpunkt Feminin“ 1978. Mag den Begriff Emanzipation in seiner Ausrichtung aufs männliche überhaupt nicht, da ich durchaus auf eine bereichernde Andersartigkeit weiblicher Vorstellungen jenseits des Kinderkriegens setzte.
Gruppe 33
„Micro/Makro“ 1988. Besitz: Museum Schloss Moyland. Die für den öffentlichen Raum konzipierte Großplastik wird an der Spitze ins immer kleiner und breitet sich an Basis immer weiter ringförmig aus. Wie meist bei mir entstand auch eine Gegenprobe, hier das Objekt „Naseweiss“
Gruppe 34
„Ich bin so frei“ 1984/2025. Bei dieser mit 1400 Grad gebrannten Steinzeugplatte ist das eingeschnittene Motiv durch einen meiner Blues auf einem USB-Stick inhaltlich komplettiert.
Gruppe 35
„Den auch er lag im Stroh“ 1982 Fassung „Sommerschnee“ Das Konzept zu einer Weihnachtsaustellung begann als Bodenstück von 40 Windeln mit in den Schritt eingezogenen Strohhalmen, wurde dann im Freiland auf über 300 Exemplare erweitert und mit Folie abgedeckt mit Namen „Sommerschnee“ gezeigt. Nach 3 Monaten wurde alles sorgsam gesammelt, getrocknet um nur wenig später erneut in einem Kinderlaufstall gestapelt mit Spielzeugsoldaten und Panzerchen bestückt als „Herbstmanöver“ präsentiert zu werden. Das war bei der ersten „Melancholischen Materialien zum menschlichen Streben“ Ausstellung.
Gruppe 36
„Wenn das Medium die Botschaft ist, kann die Tat das Motiv sein“. Blos traurige Wahrheit.
Gruppe 37
„Bumssockel“ 2016, sag ich mal bumsfallera.
Gruppe 38
„Zwischendurch“1978.
Gruppe 39
„Selbstgespräch“,1984.
Gruppe 40
„Knopfleiste“ 1983. Steinzeug/Engobe
Gruppe 41
„Relief“ 1958/1964/1975, Das Konzept entstand 1958 und wurde erst Jahre später realisiert, hier in groß als Freiplastik und klein als Fingerring, Sammlung Hack Museum, Ludwigshafen.
Gruppe 42
„Die Bank“ 1978. In Einzelanfertigung gefertigt und limitierten „edlen“ Stücken. Zeigt beim Hantieren den Zerfall, die Vereinzelung, das Verschwinden des Miteinander in unserer Realität.
Gruppe 43
„Fußläufig“, hielt lange Humor nicht für Kunstgemäß. Notation
Gruppe 44
„Rundumbild“ 1968. Wichtig ist das Intime, der Handbezug, Bis auf einzelne Ausreißer haben alle 8 oder 9 cm Durchmesser, sind aus Holz, wurden mit Plaka bemalt und mit Delta Bootslack abschließend lackiert. Kein oben, kein unten, kein rechts, kein links, absoluter Gleichklang.
Gruppe 45
„Alles im Griff“, von 1978 wurde wie viele meiner frühen Arbeiten 2023 vervollkommnend.
Gruppe 46
„Femininer Standpunkt“ Anmerkung zum Feminismus, dessen generellen Anders ich zugetan bin.
Gruppe 47
„2 Weihwasserbecken“, eine tönerne aus meinen gläubigen Kindern und Jugendtagen, das zweite 1973 auf Ibiza gefunden. Damals noch prüde hat mich fast der Schlag gerührt ob dieser einfachen Wahrheit.
Gruppe 48
„Plastischen Systeme“ (ab 1982) regen zum Handeln an. Sie nutzten die kleine alltägliche Ungeduld, die sonst nervös kritzelt, Büroklammern verbiegt oder Ähnliches sinnvoll um. Gefühle werden nicht vorgegeben, sondern die im Handelnden vorhandene Stimmungen visualisieren sich. Die so freigesetzte Selbstbezogenheit wird beim tätigen Hinzukommen zu visueller Kommunikation.
Gruppe 49
Die Flügelsäule setzt frühlingshaftes Knospen mit Engelsflügeln gleich. Bei einer zweiten, etwas kleineren Säule, bildet das gleiche Motiv - anders montiert - ein Feuerchen. Beide Motive wurden exklusiv für das Krematorium des Mannheimer Hauptfriedhofes entwickelt.
Gruppe 50
Der Brunnen ,,STADTPFLANZE" wird von den Menschen geliebt. Er vereint vegetative sowie architektonische Elemente zu einem humanen Sinnzeichen. Um einen Zentralbau führt eine Wassermauer und um diese ranken sich 8 Nebengebäude. Nur ganz wenig Wasser tropft außerhalb der Plastik in 4 Becken. Das meiste wird innerhalb aufgefangen und in den Kreislauf zurückgeführt.
Eckdaten
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1938 geb. in Emmerich/Niederrhein |
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1942 – 1960 aufgewachsen in Kandern / Südschwarzwald |
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1955 – 1960 Fachklasse für angewandte Grafik, AGS Basel / Diplom |
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1960 Wohnortwechsel nach Mannheim, bis 1962 Grafiker bei Boehringer Mannheim |
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ab 1963 Freischaffender Künstler und selbständiger Grafiker |
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1964 – 1967 Leitung der MAR (experimentelle
Marionettenbühne) der VHS Ludwigshafen |
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1967 Drehbuch und Regie des
Marionettenfilms „28“, Produktion/Kamera J. Kahn |
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1968 – 1975 Leitung der Musikkommunikationsformation „Rapunzel“, Auftritte |
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1969 Lehrtätigkeit für interdisziplinäre
Gestaltungsformen an der VHS Mannheim |
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1971 – 1974 Aufgabe der bildnerischen Tätigkeit |
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1974 Wiederaufnahme der künstlerischen Tätigkeit, farbige Tafelbilder für den öffentlichen Raum, Objekte, erste Plastiken |
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1974 – 1977 Leitung der Blues-Formation „Tam-Pon“ (eigene Texte/Musik), Auftritte |
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ab 1975 Auseinandersetzung mit Architektur und stadtraumbezogener Kunst, Wettbewerbe |
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1980 – 1986 Kunstpolitische Tätigkeit, 1984–1986: 1. Vorsitzender des Landesverbandes Bildender Künstler Baden-Württemberg |
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1982 Erste „Plastische Systeme“ |
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1982 Kunstverein Mannheim: Kunstvermittelnde Tätigkeit, Konzept und Initiation der stilkritischen Ausstellung „Kunst im Nachstilzeitalter“ |
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1983 – 1986 Kunstverein Mannheim: Kunstvermittelnde Tätigkeit, Konzept und Gesamtbetreuung der Wanderausstellung „Kurpfalz“ |
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seit 1984 Kuratoriumsmitglied der Kunststiftung Baden-Württemberg |
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1985 – 1986 Kuratoriumsmitglied der 3. Triennale für Kleinplastik, Fellbach |
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1989 – 1992 Kunstvermittelnde Tätigkeit für die Ev. Erwachsenenbildung Mannheim, künstlerischer Leiter des Forum „Konkordien“, Ausstellungskonzeption und Gesamtbetreuung |
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1997 – 1999 Duo „He-Aberau“ (Kling/Lahme),
authentische Klangstruktur, eigene Texte |
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ab 2002 Konzept „Lebenskreuz“, Gesamtbetreuung www.lebenskreuz.com |
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seit 2003 Freier Mitarbeiter der Staatl. Majolika Keramik Manufaktur, Karlsruhe |
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2004 Übersiedlung in die neuen Bundesländer |
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seit 2004 Verstärkte Arbeit am Projekt Lebenskreuz, Ausstellungen und Workshops, neue Produktionen und Musik-CDs |
| https://www.instagram.com/dieter_lahme |
Impressum
Dieter LahmeAlte Hauptstr. 16
39164 Stadt Wanzleben/Börde
Tel./Fax 039209 - 699 399
Europaweites Patent Nr. 003419876
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Allgemeine Geschäftbedingungen
§ 1 - Allgemeines - Geltungsbereich
1. Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen uns und dem Kunden. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
2. Verbraucher i.S.d. Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne daß diesen eine gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer i.S.d. Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird und die in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Kunde i.S.d. Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.
3. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsschluß
1. Unsere Angebote sind freibleibend. Technische sowie sonstige Änderungen bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.
2. Mit der Bestellung erklärt der Kunde verbindlich sein Vertragsangebot. Wir werden den Zugang der Bestellung des Kunden unverzüglich bestätigen. Die Zugangsbestätigung stellt noch keine verbindliche Annahme der Bestellung dar. Die Zugangsbestätigung kann mit der Annahmeerklärung verbunden werden.
3. Wir sind berechtigt, das in der Bestellung liegende Vertragsangebot innerhalb von drei Werktagen nach Eingang bei uns anzunehmen. Wir sind berechtigt, die Annahme der Bestellung - etwa nach Prüfung der Bonität des Kunden - abzulehnen. Wir sind berechtigt, die Bestellung auf eine haushaltsübliche Menge zu begrenzen.
4. Der Vertragsschluß erfolgt unter dem Vorbehalt, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung, nicht oder nur teilweise zu leisten. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Leistung wird der Kunde unverzüglich informiert. Die Gegenleistung wird unverzüglich zurückerstattet.
5. Der Vertragstext wird von uns gespeichert und wird dem Kunden nebst den rechtswirksam einbezogenen ABG per E-Mail nach Vertragsschluß zugesandt.
§ 3 Eigentumsvorbehalt beim Online-Shopping-Vertrag
1. Bei Verbrauchern behalten wir uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Bei Unternehmern behalten wir uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor.
2. Der Kunde ist verpflichtet, die Ware pfleglich zu behandeln. Sofern Wartung und Inspektionsarbeiten erforderlich sind, hat der Kunde diese auf eigene Kosten regelmäßig durchzuführen.
3. Der Kunde ist verpflichtet, uns einen Zugriff Dritter auf die Ware, etwa im Falle einer Pfändung, sowie etwaige Beschädigungen oder die Vernichtung der Ware unverzüglich mitzuteilen. Einen Besitzerwechsel der Ware sowie den eigenen Wohnsitzwechsel hat uns der Kunde unverzüglich anzuzeigen.
4. Wir sind berechtigt, bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug oder bei Verletzung einer Pflicht Ziff. 2 und 3 dieser Bestimmung vom Vertrag zurückzutreten und die Ware herauszuverlangen.
5. Der Unternehmer ist berechtigt, die Ware im ordentlichen Geschäftsgang weiterzuveräußern. Er tritt uns bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrages ab, die ihm durch die Weiterveräußerung gegen einen Dritten erwachsen. Wir nehmen die Abtretung an. Nach der Abtretung ist der Unternehmer zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Wir behalten uns vor, die Fordrerung selbst einzuziehen, sobald der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt und in Zahlungsverzug gerät.
6. Die Be- und Verarbeitung der Ware durch den Unternehmer erfolgt stets im Namen und im Auftrag für uns. Erfolgt eine Verarbeitung mit uns nicht gehörenden Gegenständen, so erwerben wir an der neuen Sache das Miteigentum im Verhältnis zum Wert der von uns gelieferten Ware zu den sonstigen verarbeiteten Gegenständen. Dasselbe gilt, wenn die Ware mit anderen, uns nicht gehörenden Gegenständen vermischt ist.
§ 4 Widerrufs- und Rückgaberecht
I. Online-Shopping-Vertrag mit Widerrufsklausel
1. Der Verbraucher hat das Recht, seine auf den Abschluß des Vertrages gerichtete Willenserklärung innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Ware zu widerrufen. Der Widerruf muß keine Begründung enthalten und ist in Textform oder durch Rücksendung der Ware gegenüber uns zu erklären; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Das Widerrufsrecht besteht nicht bei der Übersendung der Ware als Datei auf elektronischem Wege. Daneben besteht das Widerrufsrecht nicht bei der Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind.
2. Der Verbraucher ist bei Ausübung des Widerrufsrechts zur Rücksendung verpflichtet, wenn die Ware durch Paket versandt werden kann. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung des Widerrufsrechts bei einem Bestellwert bis zu € 40 der Verbraucher, es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten Ware. Bei einem Bestellwert über € 40 hat der Verbraucher die Kosten der Rücksendung nicht zu tragen.
3. Der Verbraucher hat Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Ware entstandene Verschlechterung zu leisten. Der Verbraucher darf die Ware vorsichtig und sorgsam prüfen. Den Wertverlust, der durch die über die reine Prüfung hinausgehende Nutzung dazu führt, daß die Ware nicht mehr als "neu" verkauft werden kann, hat der Verbraucher zu tragen.
II. Online-Shopping-Vertrag mit Rückgabeklausel
1. Der Verbraucher hat das Recht, die Ware innerhalb von zwei Wochen nach Eingang zurückzugeben. Das Rückgaberecht kann nur durch Rücksendung der Ware oder, wenn die Ware nicht als Paket versandt werden kann, durch Rücknahmeverlangen ausgeübt werden; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Das Rückgaberecht besteht nicht bei der Übersendung der Ware als Datei auf elektronischem Wege sowie bei der Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vom Verbraucher entsiegelt worden sind.
2. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung des Rückgaberechtes bei einem Bestellwert bis zu € 40 der Verbraucher, es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten Ware. Bei einem Bestellwert über € 40 hat der Verbraucher die Kosten der Rücksendung nicht zu tragen.
3. Der Verbraucher hat Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Ware entstandene Verschlechterung zu leisten. Der Verbraucher darf die Ware vorsichtig und sorgsam prüfen. Den Wertverlust, der durch die über die reine Prüfung hinausgehende Nutzung dazu führt, daß die Ware nicht mehr als "neu" verkauft werden kann, hat er Verbraucher zu tragen.
III. Online-Dienstleistungsvertrag mit Widerrufsklausel
1. Der Verbraucher hat das Recht, seine auf Abschluß des Vertrages gerichtete Willenserklärung innerhalb von zwei Wochen nach Vertragsschluß zu widerrufen. Der Widerruf muß keine Begründung enthalten und ist in Textform gegenüber uns zu erklären; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.
2. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn wir mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ende der Widerrufsfrist begonnen haben. Das Widerrufsrecht erlischt auch, wenn der Verbraucher die Ausführung der Leistung selbst veranlaßt hat. Der Verbraucher veranlaßt die Ausführung der Dienstleistung, wenn er sich von uns bereitgestellten Leistungen herunterlädt. Ferner veranlaßt der Verbraucher die Ausführung der Dienstleistung durch Übermittlung von Informationen, die zur Ausführung der Dienstleistung benötigt werden.
3. Wir behalten uns vor, mit der Durchführung der Dienstleistung erst nach Ablauf der zweiwöchigen Widerrufsfrist zu beginnen, sofern vorher keine ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers zur Ausführung der Leistung vorliegt und der Verbraucher diese nicht selbst veranlaßt hat.
§ 5 Vergütung
1. Der angebotene Preis ist bindend. Im Preis ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Beim Versendungskauf versteht sich der Preis zuzüglich der Kosten für Verpackung und Versand. Dem Kunden entstehen bei Bestellung durch Nutzung der Fernkommunikationsmittel keine zusätzliche Kosten. Der Kunde kann den Preis per Nachnahme, Rechnung oder Kreditkarte leisten. Wir behalten uns das Recht vor, einzlne Zahlungsarten auszuschließen.
2. Der Kunde verpflichtet sich, nach Erhalt der Ware innerhalb von 10 Tagen den Preis zu zahlen. Nach Ablauf dieser Frist kommt der Kunde in Zahlungsverzug. Der Verbraucher hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Der Unternehmer hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 8% über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Gegenüber dem Unternehmer behalten wir uns vor, einen höheren Verzugszinsschaden nachzuweisen und geltend zu machen.
3. Der Kunde hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt wurden oder durch uns anerkannt wurden. Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 6 Gefahrübergang
I. Online-Shopping-Vertrag
1. Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch beim Versendungskauf mit der Übergabe der Ware auf den Verbraucher über.
2. Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware mit der Übergabe, beim Versendungskauf mit der Auslieferung der Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt auf den Unternehmer über.
3. Beim Download und beim Versand von Daten via Internet geht die Gefahr des Untergangs und der Veränderung der Daten mit Überschreiten der Netzwerkschnittstelle auf den Kunden über.
4. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Kunde in Verzug der Annahme ist.
II. Online-Dienstleistungsvertrag
Beim Download und beim Versand der Daten via Internet geht die Gefahr des Untergangs und der Veränderung der Daten mit Überschreiten der Netzwerkschnittstelle auf den Kunden über.
§ 7 Gewährleistung
I. Online-Shopping-Vertrag
1. Verbraucher haben die Wahl, ob die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung erfolgen soll. Wir sind berechtigt, die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Verbraucher bleibt. Bei Unternehmern leisten wir für Mängel der Ware zunächst nach unserer Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
2. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde grundsätzlich nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung (Minderung), Rückgängigmachung des Vertrages (Rücktritt) oder Schadensersatz der Leistung verlangen. Wählt der Kunde Schadensersatz statt der Leistung, so gelten die Haftungsbeschränkungen gemäß § 8 Ziff. 1 und 2. Bei nur geringfügigen Mängeln, steht dem Kunden jedoch kein Rücktrittsrecht zu.
3. Unternehmer müssen uns offensichtliche Mängel innerhalb einer Frist von einer Woche ab Empfang der Ware schriftlich anzeigen; andernfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanpruches ausgeschlossen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Den Unternehmer trifft die volle Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere für den Mangel selbst, für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und für die Rechtzeitigkeit der Mangelrüge.
4. Die Gewährleistungsfrist für Verbraucher beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Bei gebrauchten Sachen beträgt die Gewährleistungsfrist ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Die einjährige Gewährleistungsfrist gilt nicht, wenn uns grobes Verschulden vorwerfbar ist sowie im Falle von uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden und bei Verlust des Lebens des Kunden. Unsere Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt hiervon unberührt.
II. Online-Werkvertrag
1. Der Auftragnehmer leistet für die Mängel der Ware zunächst nach seiner Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Neuherstellung.
2. Sofern der Auftragnehmer die Erfüllung ernsthaft und endgültig verweigert, er die Beseitigung des Mangels und der Nacherfüllung wegen unverhältnismäßiger Kosten verweigert, die Nacherfüllung fehlschlägt, oder sie dem Auftragnehmer unzumutbar ist, kann der Auftraggeber nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung (Minderung), Rückgängigmachung des Vertrags (Rücktritt) oder Schadensersatz statt der Leistung verlangen. Wählt der Kunde Schadensersatz statt der Leistung, so gelten die Haftungsbeschränkungen gemäß § 8 Ziff. 1 und 2. Bei nur geringfügigen Mängeln steht dem Kunden jedoch kein Rücktrittsrecht zu.
3. Sofern der Auftragnehmer die in einem Mangel liegende Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat, ist der Auftraggeber nicht zum Rücktritt vom Vertrage berechtigt.
4. Rechte des Auftraggebers wegen Mängeln, die nicht ein Bauwerk bzw. ein Werk, das in der Erbringung von Planungs- und Überwachungsleistungen hierfür besteht, betreffen, verjähren in einem Jahr ab Abnahme des Werkes/Reparaturgegenstandes. Die einjährige Verjährungspflicht gilt nicht, wenn dem Auftragnehmer grobes Verschulden vorwerfbar ist, sowie im Falle von dem Auftragnehmer zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens des Auftraggebers. Eine Haftung des Auftragnehmers nach dem Produkthaftunsgesetz bleibt ebenfalls unberührt.
5. Bei arglistigem Verschweigen von Mängeln oder der Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit bleiben weitergehende Ansprüche unberührt.
§ 8 Haftungsbeschränkungen und Freistellung
1. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich unsere Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Gegenüber Unternehmen haften wir bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragsverletzungen nicht.
2. Die vorstehenden Haftunsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche des Kunden aus Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen nicht bei unzurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens des Kunden.
3. Soweit wir mit Links den Zugang zu anderen Websites ermöglichen, sind wir für die dort enthaltenen fremden Inhalte nicht verantwortlich. Wir machen uns die fremden Inhalte nicht zu eigen. Sofern wir Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten auf externen Websites erhalten, werden wir den Zugang zu diesen Seiten unverzüglich sperren.
4. Der Kunde stellt uns von allen Nachteilen frei, die uns durch Dritte wegen schädigender Handlungen des Kunden - gleichgültig ob vorsätzlich oder fahrlässig - entstehen können.
§ 9 Datenschutz
1. Der Kunde ist über Art, Umfang, Ort und Zweck der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der für die Ausführung von Bestellungen erforderlichen personenbezogenen Daten sowie über sein Widerspruchsrecht zur Verwendung seines anonymisierten Nutzungsprofils für Zwecke der Werbung, der Marktforschung und zur bedarfsgerechten Gestaltung des Dienstes ausführlich unterrichtet worden (siehe "Datenschutzinformation").
2. Der Kunde stimmt der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten ausdrücklich zu. Ihm steht das Recht auf jederzeitigem Widerruf der Einwilligung für die Zukunft zu.
§ 10 Schlußbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbrauchern, die den Vertrag nicht zu beruflichen oder gewerblichen Zwecken abschließen, gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechtes des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.
2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.
3. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.
Datenschutzerklärung
Verantwortliche Stelleim Sinne der Datenschutzgesetze, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), ist:
Dieter Lahme
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Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer Daten bei uns und
Datenübertragbarkeit, sofern Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder einen Vertrag mit uns abgeschlossen haben.
Sofern Sie uns eine Einwilligung erteilt haben, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Sie können sich jederzeit mit einer Beschwerde an die für Sie zuständige Aufsichtsbehörde wenden. Ihre zuständige Aufsichtsbehörde richtet sich nach dem Bundesland Ihres Wohnsitzes, Ihrer Arbeit oder der mutmaßlichen Verletzung. Eine Liste der Aufsichtsbehörden (für den nichtöffentlichen Bereich) mit Anschrift finden Sie unter: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.
Zwecke der Datenverarbeitung durch die verantwortliche Stelle und Dritte
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten nur zu den in dieser Datenschutzerklärung genannten Zwecken. Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den genannten Zwecken findet nicht statt. Wir geben Ihre persönlichen Daten nur an Dritte weiter, wenn:
Sie Ihre ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben,
die Verarbeitung zur Abwicklung eines Vertrags mit Ihnen erforderlich ist,
die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist,
die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben.
Löschung bzw. Sperrung der Daten
Wir halten uns an die Grundsätze der Datenvermeidung und Datensparsamkeit. Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten daher nur so lange, wie dies zur Erreichung der hier genannten Zwecke erforderlich ist oder wie es die vom Gesetzgeber vorgesehenen vielfältigen Speicherfristen vorsehen. Nach Fortfall des jeweiligen Zweckes bzw. Ablauf dieser Fristen werden die entsprechenden Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.
Erfassung allgemeiner Informationen beim Besuch unserer Website
Wenn Sie auf unsere Website zugreifen, werden automatisch mittels eines Cookies Informationen allgemeiner Natur erfasst. Diese Informationen (Server-Logfiles) beinhalten etwa die Art des Webbrowsers, das verwendete Betriebssystem, den Domainnamen Ihres Internet-Service-Providers und ähnliches. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Informationen, welche keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen.
Diese Informationen sind technisch notwendig, um von Ihnen angeforderte Inhalte von Webseiten korrekt auszuliefern und fallen bei Nutzung des Internets zwingend an. Sie werden insbesondere zu folgenden Zwecken verarbeitet:
Sicherstellung eines problemlosen Verbindungsaufbaus der Website,
Sicherstellung einer reibungslosen Nutzung unserer Website,
Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
zu weiteren administrativen Zwecken.
Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten basiert auf unserem berechtigten Interesse aus den vorgenannten Zwecken zur Datenerhebung. Wir verwenden Ihre Daten nicht, um Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen. Empfänger der Daten sind nur die verantwortliche Stelle und ggf. Auftragsverarbeiter.
Anonyme Informationen dieser Art werden von uns ggfs. statistisch ausgewertet, um unseren Internetauftritt und die dahinterstehende Technik zu optimieren.
Erbringung kostenpflichtiger Leistungen
Zur Erbringung kostenpflichtiger Leistungen werden von uns zusätzliche Daten erfragt, wie z.B. Zahlungsangaben, um Ihre Bestellung ausführen zu können. Wir speichern diese Daten in unseren Systemen bis die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind.
SSL-Verschlüsselung
Um die Sicherheit Ihrer Daten bei der Übertragung zu schützen, verwenden wir dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Verschlüsselungsverfahren (z. B. SSL) über HTTPS.
Änderung unserer Datenschutzbestimmungen
Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Anforderungen entspricht oder um Änderungen unserer Leistungen in der Datenschutzerklärung umzusetzen, z.B. bei der Einführung neuer Services. Für Ihren erneuten Besuch gilt dann die neue Datenschutzerklärung.
Fragen an den Datenschutzbeauftragten
Wenn Sie Fragen zum Datenschutz haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder wenden Sie sich direkt an die für den Datenschutz verantwortliche Person in unserer Organisation:
Die Datenschutzerklärung wurde mit dem Datenschutzerklärungs-Generator der activeMind AG erstellt.